Finanzielle Unterstützung für fünf Projekte, die den Transport über die Binnenschifffahrt zu den flämischen Seehäfen bündeln

Finanzielle Unterstützung für fünf Projekte, die den Transport über die Binnenschifffahrt zu den flämischen Seehäfen bündeln

Die Erreichbarkeit der flämischen Seehäfen zu verbessern und das Straßennetz zu entlasten, das ist das Ziel des Impulsprogramms für die Binnenschifffahrt, einer Zusammenarbeit zwischen dem „Departement Mobiliteit en Openbare Werken“ - MOW (Abteilung für Mobilität und öffentliche Arbeiten), Port of Antwerp-Bruges, North Sea Port und Lantis. Im Rahmen dieses Programms hat die flämische Regierung auf Anregung der flämischen Ministerin Lydia Peeters kürzlich fünf Projekte genehmigt. Diese Projekte sollen das intermodale Angebot von und zu den flämischen Häfen durch neue Korridor-Shuttles verbessern.

Stimulierung der Binnenschifffahrt

Mit dem Impulsprogramm wollen die flämische Regierung (MOW-Abteilung und Lantis), Port of Antwerp-Bruges und North Sea Port den Binnenschifffahrtssektor vorübergehend unterstützen. Konkret ermutigte eine Marktstudie Anfang des Jahres Binnenterminals, Binnenschiffsbetreiber und andere intermodale Akteure, Kooperationsprojekte („Korridor-Shuttles“ und „Terminal-Hub-Shuttles“) auf den verschiedenen Schifffahrtsrouten zu und von Port of Antwerp-Bruges zu entwickeln. Ziel ist es, die Abfertigung von Containerschiffen an den Seekais zuverlässiger zu gestalten und die Wartezeiten im Hafen zu verkürzen. Die Zusammenarbeit zwischen Binnenterminals im Hinterland ist eine wichtige Voraussetzung dafür. Ein attraktiveres Angebot in der Binnenschifffahrt trägt zu einer Verlagerung vom Straßenverkehr auf die Binnenschifffahrt bei. Lantis, der Baumeister des Oosterweel-Projekts, unterstützt diese Maßnahme, die Teil der „Kampagne für weniger Belästigung“ ist, um die Staus auf dem Antwerpener Ring zu reduzieren.

Ausgewählte Konsortien für neue Korridor-Shuttles

Neun Projektkonsortien haben sich beworben. Am Ende wurden fünf Projektvorschläge für neue Korridor-Shuttles ausgewählt. Für das erste Jahr haben die Projektpartner maximal 2.671.959,95 € an Zuschüssen zur Verfügung gestellt.

Die teilnehmenden Terminals werden regelmäßige Binnenschifffahrtsdienste zwischen Seeterminals und Binnenterminals in demselben Korridor einrichten. In jeder Kooperation werden die Container auf einem „Korridorschiff“, einer Kombination aus Schubschlepper und Schubleichter, auf den verschiedenen Schifffahrtsrouten von und zu Port of Antwerp-Bruges gebündelt.

 

 

Lydia Peeters, flämische Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten: „In den nächsten vier Jahren werden durch dieses Programm jährlich mehr als 2,5 Millionen Euro freigesetzt, um die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Binnenschifffahrt zusätzlich zu fördern, das Angebot zu erhöhen und die Zuverlässigkeit der Container-Binnenschifffahrt zu verbessern. Diese Zusammenarbeit soll zu einem besseren Funktionieren der integrierten Logistikkette von und zu den flämischen Seehäfen führen. Wir fördern den Transport zwischen unseren flämischen Seehäfen und Binnenterminals und schaffen Effizienzgewinne für Unternehmen. Bis 2030 soll der Anteil des Containerschiffsverkehrs von und nach Antwerpen auf 42 % erhöht werden.“
Annick De Ridder, Hafendezernentin der Stadt Antwerpen und Vorsitzende des Verwaltungsrats von Port of Antwerp-Bruges:„Diese Initiative passt perfekt zu unserem Ziel, die Zuverlässigkeit und Effizienz des Containerschiffsverkehrs in unserem Hafen zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit auf wichtigen Schifffahrtsrouten bündeln wir die Volumina und sorgen für eine reibungslosere Abwicklung an den Containerterminals. Dies erhöht die Attraktivität der Binnenschifffahrt für den Containertransport.“
Daan Schalck, CEO North Sea Port: „North Sea Port setzt sich für einen nachhaltigeren und effizienteren Transport ein. Jetzt schon werden in North Sea Port 58 % der Seeverkehrsströme vom und zum Hinterland über die Binnenschifffahrt abgewickelt. Unser Bestreben, den Containertransport in der Binnenschifffahrt weiter zu steigern und durch Bündelung der Güterströme und verstärkte Kooperationen regelmäßigere Binnenschiffsverbindungen zu realisieren, fügt sich gut in dieses Impulsprogramm Binnenschifffahrt ein.“

Mehr Info

Weitere Informationen über das Impulsprogramm finden Sie unter www.vlaanderen.be/marktbevraging-versnelling-modal-shift.

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Foto: copyright Port of Antwerp-Bruges.

 

 

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Mit einem Gesamtumschlag von 289 Millionen Tonnen pro Jahr ist Port of Antwerp-Bruges eine wichtige Drehscheibe für den weltweiten Handel und die Industrie. Der Hafen ist ein wichtiges Bindeglied für den Umschlag von Containern, den Stückgutverkehr und den Umschlag von Fahrzeugen. Port of Antwerp-Bruges ist Sitz von 1.400 Unternehmen und beheimatet den größten integrierten Chemie-Cluster Europas. Der Hafen sorgt direkt und indirekt für insgesamt 164.000 Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 21 Milliarden Euro.

Port of Antwerp-Bruges hat ein klares Ziel: Er soll der erste Hafen der Welt werden, der Wirtschaft, Menschen und Klima in Einklang bringt. Der Hafen möchte nicht nur seinen Wachstumskurs fortsetzen, sondern auch seine einzigartige Position als logistische, maritime und industrielle Plattform nutzen, um den Übergang zu einer kreislauforientierten und kohlenstoffarmen Wirtschaft anzuführen. Gemeinsam mit der Hafengemeinschaft, den Kunden und anderen Partnern sucht Port of Antwerp-Bruges aktiv nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Die Verantwortung für die Umwelt und damit auch für die Gesellschaft steht ganz oben auf der Tagesordnung.

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