Ankerpunkte
- Port of Antwerp-Bruges erzielt erneut einen Rekord im Reefer-Segment.
- Der konventionelle Reefer-Verkehr verzeichnet ein solides Wachstum.
- Cold Chain bleibt strategischer Vorteil für den Hafen.
Der Export von Reefer-Containern bleibt weitgehend stabil (-0,9 %) und macht 35 % des Gesamtvolumens aus. Der Umschlag geht leicht zurück (-4,4 %), was auf geänderte Fahrpläne bei den Reedereien zurückzuführen ist. Insgesamt ist fast jeder zehnte Schiffscontainer, der im Port of Antwerp-Bruges ankommt, ein voll funktionsfähiger Reefer-Container. Dies unterstreicht die Bedeutung der Cold Chain für den Hafen.
Der konventionelle Reefer-Transport verzeichnet ein starkes jährliches Wachstum von 4,9 %. Während die Einfuhren leicht rückläufig sind (-0,7 %), ist bei den Ausfuhren konventioneller Reefer-Ladungen ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen (+52,5 %). Dies deutet sowohl auf eine hohe Marktnachfrage als auch auf ein gut ausgebautes Logistiknetzwerk hin.
Der Reefer-Import besteht zu etwa 90 % aus Frischwaren, einschließlich Obst, Gemüse und Fleisch/Fisch. Die überwiegende Mehrheit dieser Waren kommt aus Lateinamerika. Panama verzeichnete in diesem Jahr ein starkes Wachstum (+122,8 %), während der Import aus Südafrika ebenfalls deutlich zunahm (+36,2 %). Auf der Exportseite sind die Vereinigten Staaten nach wie vor das wichtigste Zielland. Die Ausfuhren von Obst und Gemüse nach Ägypten steigen deutlich an (+206,7%). Marokko verzeichnet ein bemerkenswertes Wachstum, sowohl als Herkunfts- als auch als Zielland. Andererseits verzeichnete Ecuador einen Rückgang der Importmengen (-21,8 %) und Russland einen Rückgang der Exportmengen (-25,4 %).
Bei den Exporten aus Europa, vor allem aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich, handelt es sich um Tiefkühlprodukte, die an verschiedene Bestimmungsorte auf mehreren Kontinenten geliefert werden.
Der Cold-Chain-Ansatz von Port of Antwerp-Bruges wurde auf der Fruit Logistica in Berlin vorgestellt. Der Hafen war dort zusammen mit acht Mitveranstaltern vertreten: BNFW, De Ridder -Vanpaemel, DPS, Eurofruitports, Fresh Connection, Gate4EU, Geodis, GTS. Ihr gemeinsamer Auftritt unterstreicht die Stärke der Zusammenarbeit innerhalb des Reefer-Clusters.
Tineke Van de Voorde, Key Account Manager Port of Antwerp-Bruges: “Unser gemeinsamer Auftritt auf der Fruit Logistica zeigt, dass der Erfolg unseres Reefer-Handels eine echte Hafen-Community-Geschichte ist. Die Tatsache, dass fast jeder zehnte Schiffscontainer, der in unserem Hafen einläuft, ein voll funktionsfähiger Reefer ist, zeigt, wie wichtig die temperaturkontrollierte Logistik heute ist und wie stark wir gemeinsam in diesem Bereich sind.
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