2026-03-11

PSA-Kräne Europa Terminal - copyright PSA Belgium
PSA-Kräne Europa Terminal - copyright PSA Belgium

Neue Kräne markieren einen Meilenstein in der Umgestaltung des Europa Terminal

Am 24. Februar 2026 trafen fünf neue Ship-to-Shore-Kräne (STS-Kräne) am Europa-Terminal ein. Die Installation dieser Kräne ist der nächste Schritt bei der Modernisierung des Containerterminals in Antwerpen. Sie sind nicht nur ein sichtbarer Beweis für den Fortschritt vor Ort, sondern auch eine Investition in die Zukunft der Hafengemeinschaft. 

Bedeutung der Kräne

Die neuen STS-Kräne sind ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftsvision für den Europa Terminal. Sie erhöhen die Betriebskapazität und werden eine Schlüsselrolle bei der schnellen und sicheren Abfertigung der größten Containerschiffe spielen.

Nach der Installation sind die Kräne 52 Meter hoch und haben eine Reichweite von 71,8 Metern. Damit können sie Schiffe mit einer Breite von bis zu 26 Schiffscontainern abfertigen. Eine maximale Hubkapazität von 112 Tonnen sorgt für eine schnellere und effizientere Schiffsabfertigung. Damit unterstützen sie das weitere Wachstum des Containerverkehrs im Hafen.

Die Kräne sind mit modernsten Sicherheits- und Betriebstechnologien ausgestattet, darunter fortschrittliche Anti-Schlingersysteme, Ferndiagnose, präzise Steuerungen und integrierte digitale Überwachung. Die Kabinen sind ergonomisch gestaltet. Zusätzliche VR-Schulungsumgebungen unterstützen die kontinuierliche Entwicklung von Fähigkeiten und verbessern gleichzeitig die Sicherheit und die betriebliche Leistung. Dank ihrer fortschrittlichen Technologie und ihrer Nachhaltigkeitsspezifikationen tragen die Kräne zu einer zukunftsorientierten Hafeninfrastruktur bei.

Erneuerung des Terminals und der Kaianlage

Artes Group, Boskalis, Herbosch-Kiere, PSA Antwerp und Port of Antwerp-Bruges bilden gemeinsam das Projektteam, das die Modernisierung des Europa Terminals durchführt. Es handelt sich um eine umfassende Umgestaltung des Terminals und der gesamten Kaimauer, die voraussichtlich zehn Jahre dauern wird.

Da der Terminal während der Bauarbeiten in Betrieb bleibt, wird das Projekt in drei großen Phasen durchgeführt.

Ansatz für die Umgestaltung

Mit der Ankunft der fünf neuen Kräne kann die erste Phase des Projekts einen großen Schritt nach vorne machen. In dieser Phase werden die ersten 500 Meter des Kais vertieft, damit Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 16 Metern anlegen können. Dieser zusätzliche Tiefgang ist notwendig, um weiterhin die modernsten und größten Containerschiffe empfangen zu können.

Während die Arbeiten an der neuen Kaimauer in vollem Gange sind, werden Vorbereitungen für die ersten Maßnahmen am neu gestalteten Kaiabschnitt getroffen. Diese werden noch für dieses Jahr erwartet. Nach diesen ersten 500 Metern folgen zwei weitere Phasen: zunächst ein 250 Meter langes Teilstück und dann die letzten 450 Meter des Kais.

Neben den strukturellen Anpassungen trägt die Modernisierung des Terminals auch zum Wandel hin zu einem klimaneutralen Hafen bei. In der ersten Phase wird eine Landstromanlage installiert, die es angedockten Schiffen ermöglicht, ihre Motoren abzuschalten und auf Landstrom umzuschalten. Dies verringert die CO2-Emissionen und verbessert die Luftqualität in der Hafenumgebung. 

 


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Über den Hafen Antwerpen-Brügge

Mit einem jährlichen Umschlag von 267 Millionen Tonnen ist der Hafen Antwerpen-Brügge ein Welthafen im Herzen Europas. Der Hafen ist ein einzigartiges Ökosystem aus maritimer Güterumschlag, Logistik und Industrie und beherbergt unter anderem Europas größten integrierten Chemiecluster. Als zentrale Drehscheibe für Container, Stückgut und Fahrzeuge sowie Standort von über 1400 Unternehmen sorgt er für rund 164 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 21 Milliarden Euro. Damit ist er der wichtigste wirtschaftliche Motor Belgiens.

Der Hafen Antwerpen-Brügge verfolgt das Ziel, der erste Welthafen zu werden, der Wirtschaft, Mensch und Klima in Einklang bringt. Die Hafenbehörde Antwerpen-Brügge, eine Aktiengesellschaft öffentlichen Rechts, verwaltet die Hafenstandorte Antwerpen und Zeebrugge. Die Städte Antwerpen und Brügge sind Anteilseigner. Jacques Vandermeiren ist CEO, Johan Klaps (Vize-Bürgermeister von Antwerpen) ist Vorsitzender des Verwaltungsrats und Dirk De fauw (Bürgermeister von Brügge) dessen stellvertretender Vorsitzender.